Studie: Interesse an professionellen Fotografie-Trainings steigt

In einer heute von video2brain (eine Marke von lynda.com) vorgestellten Studie, bei der insgesamt 500 Personen befragt wurden, geben zwei Drittel aller Befragten an, dass sie mobile Endgeräte zum Fotografieren nutzen, aber mit der Qualität der Bilder nicht zufrieden sind. Die Studie von video2brain zeigt zudem, dass die Deutschen nach dem Erlernen einer neuen Fremdsprache am liebsten ihre Kenntnisse über Fotografie erweitern würden. Dazu passend wären 95 Prozent gerne in der Lage, bessere Fotos machen zu können, wenn sie denn nur wüssten wie. Naomi Campell hat kürzlich in einem Interview mit einer britischen Tageszeitung zugegeben, dass sie trotz ihrer jahrelangen Zusammenarbeit mit Fotografen selbst nicht professionell fotografieren kann. Tatsächlich machen sogar fünf Prozent aller Befragten gar keine Fotos, da ihnen die Kenntnisse dazu fehlen. Trotzdem nimmt nur ein ganz kleiner Anteil Trainingsangebote in Anspruch, um dieses Wissen zu erweitern.

Die meisten Leute verlassen sich eher auf den Zufall, als sich Gedanken über die richtige Bildgestaltung zu machen

Acht von zehn Personen (81 Prozent) vertrauen eher auf den Zufall und machen mehr Fotos als notwendig, in der Hoffnung, dass eines davon dann gelungen ist. Die meisten Menschen (58 Prozent) achten nicht auf Bildgestaltung und positionieren beispielsweise die Personen und Gegenstände nicht anders, um so ein perfektes Foto zu erhalten. Sechs von zehn Befragten experimentieren mit den Einstellungen der Kamera.

Zwei Drittel der Deutschen wissen nicht, wie sie Fotos bearbeiten können
Ungefähr zwei Drittel der Befragten können nicht mit Bildbearbeitungsprogrammen umgehen. Bei denjenigen, die Bilder bearbeiten, nutzt die Mehrheit dazu Adobe Photoshop (58 Prozent).

Deutsche mögen keine Selfies
Während viele Promis, sazu zählt auch Heidi Klum, oft Selfies machen, gaben nur 23 Prozent der Befragten an, selbst auch welche zu machen. Tatsächlich entscheidet sich ein Drittel (33 Prozent) der Befragen bewusst gegen Selfies oder Gruppenbilder, weil sie diese nicht als qualitativ hochwertig bezeichnen würden.

Calvin Hollywood kommentiert die Studie: “Wenn man Qualitätsfotos machen will, dann sollte man sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um etwas über gute Bildgestaltung zu lernen oder darüber, wie man die bereits gemachten Fotos verbessern kann.

Fotos werden häufig gemacht, um sie mit anderen zu teilen. Sechs von zehn Befragten (57 Prozent) teilen ihre Fotos in Sozialen Medien. Facebook ist hierbei die wichtigste Plattform und wird von 95 Prozent verwendet, gefolgt von Instagram mit 21 Prozent.

Diese Studie wurde im September 2014 von Research Now für lynda.com und video2brain durchgeführt. Die Ergebnisse beruhen auf einer national repräsentativen Auswahl von 500 deutschen Erwachsenen.

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