Für jedes Motiv das richtige Objektiv

Bilder aus extremer Nähe oder Fernaufnahmen mit hohen Details, Fotos bei sehr niedrigem Lichteinfall oder Weitwinkel mit Landschaftspanorama – für jeden dieser Zwecke gibt es ein geeignetes Objektiv, das sich im Resultat sehr deutlich von den anderen unterscheidet. Optimal ist dabei natürlich eine System- oder DSLR-Kamera, doch auch bei anderen Fotoapparaten wie Bridge- und Kompaktkameras lohnt sich ein Blick.

Brennweite und Sensor schaffen den Bildwinkel

Das klingt zuerst einmal kompliziert, ist aber im Grunde recht einfach. Die Brennweite bezeichnet den Abstand zwischen dem Objektiv und dem Fokus – also dem Punkt, an dem das parallel einfallende Licht an einem Punkt zusammentrifft.

Kamera Objektive

Das Objektiv macht das Bild

Der Kamerasensor legt fest, wie viel von den einfallenden Strahlen auch aufgezeichnet wird. Aus beidem zusammen ergibt sich der Bildwinkel, der von den Bildrändern begrenzt wird. Praktisch entspricht der Bildwinkel dem Bereich, der auf dem Bild zu sehen ist und wird als Winkel gemessen. Üblicherweise sind das circa 46°, was ungefähr dem menschlichen Auge entspricht.

Ein Zoom-Objektiv besitzt eine verstellbare Brennweite. Sie bewirkt, dass nur ein Teil des Lichts auf den Sensor geworfen wird und dadurch ein Ausschnitt größer erscheint, wobei der Bildwinkel logischerweise kleiner wird. Im Onlineshop von avt plus finden Sie eine umfangreiche Auswahl professioneller Kamera Objektive.

Optimale Bildqualität oder wenig Aufwand

Kompakt- und Bridgekameras verfügen über ein fest eingebautes Objektiv, das deshalb auch allen Umständen gerecht werden muss. Spezielle Modi wie etwa Panoramabilder oder das bekannte „Fisheye“ mit einer extrem niedrigen Brennweite und dadurch einem sehr großen Bildwinkel müssen häufig über die Software realisiert werden. Das geht zulasten der Qualität. Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass feste Objektive nur eine eingeschränkte Blendenöffnung besitzen. Das hat Auswirkungen auf die Lichtempfindlichkeit, aber auch auf die Schärfe des Hintergrunds. Andererseits ist es etwa auf Urlaubsreisen nicht unbedingt wünschenswert, mehrere schwere Objektive tragen zu müssen. Deshalb sollte eine Kamera mit festen Objektiv nach Möglichkeit bereits mit einer Idee ihrer Verwendung gekauft werden.

Spezielle Objektive für unterschiedliche Zwecke

Bei einer System- und Kompaktkamera kommt der Fotograf in den Genuss, das optimale aus mehreren Objektiven wählen zu können. Makro-Objektive eignen sich nicht allein für Nahaufnahmen, sondern wegen ihrer hohen Blende auch für Porträts oder leichte Teleaufnahmen. Landschafts- und Architekturfotos erfordern ein Weitwinkelobjektiv mit einer niedrigen Brennweite zwischen 20 und 28 Millimetern. Spiegelobjektive sind kompakt und besitzen eine sehr hohe Brennweite von 500 Millimetern oder mehr, haben allerdings eine feste Blende und sollten deshalb mit einem Stativ verwendet werden. Festbrennweiten sind konstruktionsbedingt wiederum sehr lichtstark und eignen sich optimal für dunkle Umgebungen, zumal sie außerdem eine sehr umfangreiche Blende besitzen.

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